Wandtattoo – ein Praxisbericht

Wandtattoo – ein Praxisbericht

Wandtattoo1Im weitesten Sinne darf ich mich ja sogar beruflich ab und zu mit dem Thema „Einrichten und Schöner Wohnen“ beschäftigen. Der Bausparfuchs interessiert sich ja schließlich auch für diese Themen. Und wenn mich etwas besonders interessiert, dann kann ich schon mal so lange nerven bis der Bausparfuchs einen Blogbeitrag dazu schreibt. Gut funktioniert hat das mit dem Thema Gartenzwerge und auch mit dem Thema Wandtattoo hat er sich wegen mir schon mal wenigstens theoretisch auseinandergesetzt.

Selbst wollte ich mich dem Thema bisher noch nicht praktisch nähern, mir fehlt dafür einfach noch immer die zündende Idee. Wandtattoo2Johanna – meine Lieblingsnichte – ist da schon weiter. Sie hat sich zum Geburtstag ein Wandtattoo für ihre frisch grasgrün gestrichene Wand gewünscht. Tante Beate hat dann mal einen Gutschein gebastelt und irgendwann im Dezember haben wir es dann endlich geschafft, in einem 3-stündigen und 3-köpfigen Diskussionskreis mit Laptop, lahmem WLAN und vor allem vor der Wand vor Augen, ein geeignetes Motiv zu finden.

Anbieter von Wandtattoos gibt es im Internet wirklich viele. Zuerst haben wir uns mit Tine Wittlers klebefieber.de auseinandergesetzt. Aber da haben wir nix passendes gesehen. Fündig wurden wir dann bei wall-art.de. Eine Pusteblume sollte es sein – und dort war eine wo wir uns zu dritt sicher waren, dass die gut an die Wand passen wird. Wichtig ist dann noch sich für die richtige Größe des Motivs zu entscheiden, und vor allem zu überlegen ob man das Motiv so verwenden möchte wie dargestellt, oder ober man eine gespiegelte Version braucht.

Auch über die Farbe der Wandverschönerung haben wir ausführlich nachgedacht, und uns schließlich für einen schlichtes weiß entschieden, da die umliegenden Wände auch weiß sind.

Geliefert wurde superschnell. Dann haben wir noch etwas gebraucht einen Termin zu finden. Heute war dann der mit Spannung erwartete Tag der Tage.
Die Folie ausgepackt haben wir erst ein wenig mit der Gebrauchsanweisung gegrübelt auf welchem Teil der Folie das Motiv denn kleben soll. Als das geklärt war, wurdel Maß genommen und grob geplant wo das Motiv auf der Wand angebracht werden soll  – und dann ging es los mit der Rubbelei.

 

IMG_1103Vermutet hätte ich eher, dass es schwierig wird das Motiv ohne Blasen aufzubringen. Das war aber gar kein Problem. Zur Not lässt sich die Folie auch wieder vorsichtig von der Tapete lösen. Nein, das Problem war wie auch schon beim Ablösen des Tattos von der Trägerfolie, das Klebrige an die richtige Stelle zu bekommen, diesmal die Wand.

 

 

IMG_1104Aber alles in allem hat es gut geklappt, ein wenig Geduld ist schon gefragt, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Und Spaß gemacht hats auch. Jetzt brauche ich nur noch eine Wand, eine geeignete Mitarbeiterin hab ich heute schon gefunden ;-).

3 Replies to “Wandtattoo – ein Praxisbericht”

  1. na da werd ich mich dann auch mal ans kleben ohne blasen machen. brauch sowas für mein schlafzimmer, ist aber ne dachschräge. mal schauen, obs da was passendes gibt. danke für die links!

  2. Hallo Beate,
    Danke für deinen Beitrag, er hat mir einige offene Fragen beantwortet.
    Werde mir demnächst auch ein Wandtattoo zulegen und versuchen, es an die Wand zu bekommen. Ein Bericht in meinem Blog wird folgen.
    Viele Grüße
    Karl-Heinz

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