Jenseits des Asphalts

Jenseits des Asphalts

Spuren.
Ich habe das etwas unterschätzt. Am gestrigen Samstag fuhren wir rund 300 Km von Waterberg nach Namutoni im Südosten des Etosha Nationalparks. Gut 200 Km davon jenseits des Asphalts. Es ist nicht der Linksverkehr. Der ist kein Problem. Zumal die Pisten zum Teil eh nur einspurig waren. Und sich der Verkehr in überaus überschaubaren Grenzen hält.

Nein, die Pisten erfordern einfach einiges an Konzentration. Und wir beide glaubten noch später im Bett die Erschütterungen und das Durchschütteln wie ein Echo im Körper zu spüren. Immerhin, in einem Land, in dem von 40.000 Straßenkilometern nur 4.000 aspaltiert sind, scheint das mit dem 4WD Camper eine gute Idee gewesen zu sein.

Zumal das 140 cm Bett wesentlich angenehmer ist, als zunächst befürchtet. Wir schlafen in dem Ding fast wie Babys. Die Sonne geht gegen 18 Uhr unter. Spätestens um 21 Uhr geht bei uns das Licht aus. Und dann Aufstehen bei Sonnenaufgang gegen 6 Uhr. Das Licht ist dann einfach magisch. Am heutigen Sonntag zog im Sonnenaufgang eine Gnuherde in 100 m Entfernung langsam an uns vorbei.

Noch sitzen allerdings bei uns nicht alle Handgriffe beim Auf- und Abbau des Campers. Aber in 2 oder 3 Tagen dürfte das kein Problem mehr sein. Und ich hoffe, wir gewöhnen uns auch noch die asphaltfreien Zonen. Schließlich sind wir auch deshalb hier.

 

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