Ankommen

Ankommen

Irgendwann hat es Bali auf unsere Bucketlist geschafft. Und nachdem letztes Jahr das Baltikum bei Herrn Schmitz nicht so ganz für Begeisterungsstürme sorgen konnte, war klar, dass es dieses Jahr wieder etwas wärmer und weiter weg sein darf. Strand und Schnorcheln wollte ich (klingt nicht so anstrengend) , etwas Kultur und Reisfelder gerne auch. Wie das Ganze dann weiter ging, hat ja Herr Schmitz hier schon ausgiebig erörtert.

.Die Anreise ging über Abu Dhabi nach Jakarta – und von dort nach einer kurzen Nacht im Flughafenhotel weiter nach Denpasar. Wie immer war ich überrascht wie lange das alles dauert, wenn man wirklich im Flieger sitzt und nicht nur vor der Buchungsmaschine denkt, och das geht schon. Aber Dank rechtzeitiger Reservierung und etwas Aufpreis haben wir die insgesamt 16 Stunden Flugzeit gut überstanden.

*schnarch

Am Flughafen werden wir abgeholt – und es geht 1,5 Stunden ins Landesinnere nach Ubud. Berühmt für Reisfelder, Tempel und vor allem den Monkey Forest. Das hat mir dann aber auch eher wieder Tante Google verraten. Dort ist es die in Ubud am höchsten bewertete Sehenswürdigkeit, die selbstverständlich auch auf unserem Programm steht.

Was uns auch schnell klar wird: Wo es solche Google-Bewertungen gibt, gibt es wahrscheinlich auch ihre Bewerter.

Viel junges Reisevolk schlendert hier über die engen Straßen. Gerne aus Australien. Wir freuen uns, dass wir den Altersschnitt ganz schön anheben und freuen uns noch mehr über die weiche warme Luft. Den Geruch nach Basmatireis und Räucherstäbchen. Das Gewusel auf den Straßen, weil wir wissen, dass das was am ersten Tag noch zu viel, zu laut und zu grell ist – sich morgen wieder vertraut anfühlen wird.

Blick vom Balkon auf Palmen, Kokosnüsse und Reisfelder. Sehr nett hier :-)

Jörg hat ein wunderschönes, bezahlbares Hotel ausgesucht. Mit Salzwasserpool am Reisfeld. Einzelnen Häusern mit jeweils zwei Zimmern drin. Selbstverständlich mit Veranda und Reisfeldausblick. Hier ist nix von menschlichem Gewusel. Nur  die nächtlichen Tiergeräusche – vermutlich eine Mischung aus Fröschen und Grillen – runden das Idyll ab.

Erste Erkundungen haben ergeben, dass es so viele hübsche individuelle Lokale gibt, die wir sicher nur sehr unvollständig abklappern können. Wobei wir uns heute schon sehr viel Mühe gegeben haben. Ein Wasser hier – ein Lassi da. Man braucht ja schließlich auch ein wenig wi-fi, so lange das noch funktioniert.

Wir sind angekommen.

 

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