From happy end to happy end

From happy end to happy end

Es heißt Abschied nehmen. Die vier Nächte in Ubud sind vorbei. Es fällt uns ein wenig schwer unser „Anwesen“ zu verlassen. Ein letztes Frühstück mit Blick auf das Reisfeld und dann geht es weiter über Denpasar nach Makasar und weiter nach Palu auf Sulawesi. Der Verkehr ist heftig. Wir sind pünktlich. Checken ein. Alles gut. Gepäck wird durchgecheckt, kein lästiges Gepäck holen und wieder einchecken.

Sehr schönes Flughafenterminal. Es gibt einen Starbucks, obwohl domestic flight – alles sehr international. Wir sind ja schließlich auch in der Hauptstadt Balis. Hier leben über 600.000 Leute.

Am angegebenen Gate sieht es sehr entspannt aus. Alle sitzen rum. Es ist noch ein anderer Flug angezeigt. Da höre ich es zum ersten Mal. „From happy end to happy end…“ dann verstehe ich nix mehr. Schade eigentlich. Dann kommen Flugaufrufe, last calls und ähnliches.. Wir haben noch Zeit und trinken noch einen letzten Kaffee bevor es in die ländlicheren Gegenden von Sulawesi geht.

Mit 1,70 m ragen wir aus der Menge

Das Boarding findet dann überraschend doch noch mal an einem anderen Gate statt als auf der Tafel angekündigt – auf dem Boardingpass standen ja schließlich auch 2 zur Auswahl. Im Flieger landen wir nach kurzer Zeit auf den Plätzen am Notausgang – der Flieger ist nicht voll besetzt – und uns hält man offenbar für kompetent genug den Notausgang zu öffnen. Oder es liegt an der Größe. Und das meine ich ausnahmsweise mal ernst. Mit 1,70 m ragt man hier aus der Menge! Da muss man gar nicht auch noch weiß oder pink sein um aufzufallen.

Der Kicher-Faktor unserer Mitreisenden steigt, je weiter wir nach Palu vordringen. Schon beim Umsteigen in Makassar wird klar – wir sind fast die einzigen Weißen die im Flieger sitzen. Alles geht später los. Wir hatten eh nur eine Stunde Zeit um umzusteigen – die kommen wir dann schon später an. Ob unser Gepäck da mithalten kann? Wir werden sehen.

Auf dem Rollfeld in Palu passiert es dann. Ich warte auf Jörg und lasse die Mitreisenden an mir vorbeiziehen. Einer kommt mit dem Handy auf mich zu. Er will ein Selfie mit mir machen – wenn er meint, ich lächle huldvoll ;-).

An der Gepäckausgabe wird sich dann bewahrheiten was die Tante auch hier dauernd durchsagt. „from happy end to happy end“ alles hat geklappt. Der Flieger hat gewartet und unser Gepäck ist auch vollständig angekommen.

Palus Strandpromenade ist seiner ganzen Pracht und Schönheit.

Die Fahrt zum Hotel zeigt, dass der Verkehr hier zwar ähnlich quirlig ist – aber längst nicht so dicht wie in Ubud und Denpasar. Es wirkt eher ländlich und völlig untouristisch. Das mercure-Hotel steht direkt mit Blick auf die Bay. Die Umgebung ist schäbig. Es gibt eine Strandpromenade die vielleicht schon bessere Zeiten gesehen hat. Wir wandern bis zum nächsten Einkaufszentrum und zurück. Es ist heiß und feucht. Wir freuen uns sehr auf die Weiterreise morgen früh. Nach Ampana – und dann fünf Stunden weiter mit dem Boot ins Kadidiri Paradise. From happy end to happy end.

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