Japan von A wie bis W

Japan von A wie bis W

4 Wochen Japan von A wie Akihabara bis W wie Wasabi.

Akihabara: Manga/Anime-Las Vegas in Tokio. Extreme Plüschtierdichte. Hier machen nicht nur die Manga-Mädels sehr große Augen.

Austern: gegrillt und flambiert eine Spezialität in Hiroshima. Lecker (sagt Jörg). Braucht niemand (sagt Beate).

Dontonburi: wie der Times Square in NY, nur als Stadtviertel in Ooooooooosaka (s. Ooooooooosaka). Ideal, um die Grenzen der eigenen Reizüberflutung auszutesten.

Essen, experimentelles: Pflicht + Vergnügen für jeden Japan-Reisenden. Nur von Seeigel (s. Seeigel) raten wir ab.

Feuerzeremonie: soll angeblich Wünsche erfüllen. Die gehen aber nur in Rauch auf.

Freiflächen: werden von japanischen Grafikern bei Werbeplakaten o.ä. als Platzverschwendung angesehen.

Getränkeautomaten: immer und überall. Sind nicht nur bei Hitze als Durstlöscher willkommen. Im Katastrophenfall wie Erdbeben bieten sie kostenlos Getränke. Sehr clever.

Gion: Altstadt in Kyoto zum Schockverlieben.

Niemand schleicht sich so gekonnt an Kimono-Girls heran wie Jörg Schmitz. Ein Glück, dass die Mädels meist so mit Selfies beschäftigt sind, dass sie den Selfie-Sneaker nicht bemerken.

Goldener Pavillon in Kyoto: idealer Ort, um die Geldbörse zu verlieren, um sie wenig später Dank eines ehrlichen Finders wieder zu erhalten.

Google Maps: wer Google Maps kann, kann Japan individuell bereisen!

Hello Kitty: fast immer und fast überall. Schmückt sogar Züge. Weckt die infantilen Züge in einem. Widerstand auf Dauer zwecklos (s. Maskottchen).

Himeji: weiße Schönheit. Das Schloss Neuschwanstein Japans.

Hiroshima: schwere Kost.

Höflichkeit: sogar Roboter verbeugen sich zur Begrüßung und Verabschiedung. Auch sonst geht es äußerst höflich und rücksichtsvoll zu (s. Video).

 

Japan: „MEGA!!!“ (Zitat Beate).

Kimonos: lassen sich insbesondere in Kyoto mieten. Obacht, japanische Frauen sind durchschnittlich dezent schlanker als europäische (gilt auch für Männer).

KitKat: gibt es hier in über 200 verschiedenen Sorten, sogar mit Wasabi (s. Wasabi).

Kobe-Rind: extrem lecker. Extrem teuer. Vor dem Besuch eines entsprechenden Restaurants hilft ein Lottogewinn.

König Kunde: Busfahrer oder Starbucks-Angestellte verabschieden jeden Gast einzeln. Einzeln! Kunden sind in Japan aber mal so was von König!

Matcha: grüner Tee, ist überall drin. Im Eis, im KitKat (s. KitKat) und in jeder erdenklichen Speise, lässt sich eine Matcha-Variante unterbringen. Ob Matcha ein Maskottchen (s. Maskottchen bzw. Hello Kitty) hat? Wir wissen es nicht – sind aber fest davon überzeugt.

Maskottchen: Immer und überall. Wahrscheinlich haben Maskottchen sogar ihre eigenen Maskottchen (s. auch Hello Kitty).

Meditationskurs im Kloster: schmerzhaft wegen Rücken (Beate) und Meniskus (Jörg). Nix für Spätaufsteher.

Nara: Park mit Weltkulturerbe-Tempeln sowie höflichen Hirschen und Rehen. Die verbeugen sich sogar, bevor sie Futter erhalten (nein, kein Witz. Aber ok, die Verbeugung dürfte eher eine angelernte Bettelgeste sein).

Nudeln: Bieten Japaner Italienern Fortbildungskurse in der Kunst der Nudelhzubereitung an? Hoffentlich, denn unsere südlichen Nachbarn könnten hier von wahren Meistern lernen.

Onsen: heiße Bäder. Ideal um Eier (die sogenannten Onsen-Eier) und Schmitze (die sogenannten Onsen-Schmitze) zu kochen. Hilft bei Schockfrostung (s. Schockfrostung).

Ooooooooosaka: Ortsaussprache der Einheimischen für Osaka.

Ramen: Suppe mit allem. Hat sich als Grundnahrungsmittel der Familie Schmitz etabliert. Omnipotent, hilft laut Beate für und gegen alles.

Rentner: Sehr zahlreich und sehr rüstig. Wie etwa die alte Dame, die einen Bus mit Rollator bestieg und unser Sitzplatz-Angebot mit dem freundlichen Hinweis ablehnte, dass sie nur 4 Stationen fahren würde.

Sauberkeit: 0 Zigarettenstummel. 0 festgetretene Kaugummis. 0 herumliegendes Papier. 0  Dosen oder Flaschen. 0 sonstigen Müll auf Straßen, Plätzen, öffentlichen Toiletten etc. Und mit 0 meinen wir exakt 0! Doch 1 herumwehende Plastiktüte in Kyoto ließ uns und die dabei anwesenden Japaner ungläubig erstarren.

Schlangestehen: wer selbst Briten in dieser Disziplin für Chaoten hält, darf hier absolute Perfektion erwarten und erleben.

Schuhe: Aus- und Anziehen, Aus- und Anziehen, Aus- und Anziehen Aus- und Anziehen … die ultimative Herausforderung auf einer Japan-Reise.

Seeigel: schmeckt in etwa so gut, wie es sich anfühlt in einen reinzutreten.

Selbstmord, ritueller: 2 – 3 Minuten Verspätung sind ok? Das sehen Japaner anders! Ganz anders! Zur Wiederherstellung der Ehre bei einem derart unverzeihlichen faux pas hilft ein öffentliches Schuldeingeständnis. Ab 5 Minuten Verspätung wird ritueller Selbstmord akzeptiert.

Shibuya: Größte Kreuzung der Welt, bis zu 15.000 Fußgänger pro Grünphase. Ein echter Massenauflauf.

Shinkansen: hat alles, was ein ICE hat – nur in richtig gut.

Schockfrostung: 27 Grad war der kälteste Tag. Bei solchen Bibbertemperaturen helfen Onsen (s. Onsen).

Sushi-Restaurants: sind in Deutschland wohl öfter anzutreffen, als in Japan.

teamLab borderless digital Artmuseum: digitale Kunst auf LSD. Macht high.

Trinkgeld: absolutes no go. Gilt als übelste Beleidigung! 

Toiletten: Hightech inkl. beheizter Klobrillen, mehrere Wasserstrahler mit Druck- und Temperaturregler, Akustik-Untermalung mit Naturgeräuschen und natürlich immer absolut sauber. Wir spekulieren, ob man mit den Dingern auch auf den Mond fliegen kann.

Toyo: oberste Street-Food-Gottheit in Osaka. Hat mit seinem Tunfisch auch Beate bekehrt.

Wanderweib aka Beate: 35 Grad? 80 % Luftfeuchtigkeit? Kein Ding für Beate, die täglich 10 bis 17 km zu Fuß unterwegs war.

Wasabi: beliebte KitKat-Zutat (s. KitKat).

3D-Essensplastiken: eigenständige Kunstform vor Restaurants. Hilft bei der Essensbestellung.

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