{"id":1092,"date":"2012-10-21T16:37:30","date_gmt":"2012-10-21T14:37:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/?p=1092"},"modified":"2012-10-23T07:13:55","modified_gmt":"2012-10-23T05:13:55","slug":"bodychecks-und-heilige-fusnagel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/blog\/bodychecks-und-heilige-fusnagel\/","title":{"rendered":"Bodychecks und heilige Fu\u00dfn\u00e4gel"},"content":{"rendered":"<p>Es wirkt so friedlich. Brav hintereinander aufgereiht stehen sie auf die Metro wartend geduldig in einer meterlangen Schlange. Es wirkt, als k\u00f6nnten sich selbst Engl\u00e4nder hier beim Schlangestehen was abgucken. Dann rollt die Metro ein. Die T\u00fcren sind noch nicht ganz ge\u00f6ffnet, da ist der Frieden vorbei. Wie 2 im Mittelalter aufeinanderprallende Heere, die gegenseitig ihre Reihen durchbrechen wollen, st\u00fcrmen die einen rein in den Zug und die anderen raus. Von au\u00dfen betrachtet ein unterhaltsames Spektakel. Ist man mittendrin heisst es Kopf runter, Schulter und Brust breit und durch. American Footballer k\u00f6nnten das hier als prima Trainingseinheit nutzen. Wir rammen uns in den Zug. Die Dinger scheinen grunds\u00e4tzlich rappelvoll zu sein. \u00dcber den Lautsprecher informiert eine weibliche Stimme vom Tonband freundlich dar\u00fcber, dass man sich im Zug bitte nicht auf den Boden setzen solle. Auf den Boden setzen? Ich bin froh, wenn beide F\u00fc\u00dfe Bodenkontakt halten.<\/p>\n<p>Wir fahren zum erst 2005 fertiggestellten Akshardham Tempel (http:\/\/www.indien-reise.com\/german\/akshardham-temple.htm). Indien ohne Tempelbesuche w\u00e4re wie K\u00f6ln ohne zum FC zu gehen. Na ja, vielleicht besser wie K\u00f6ln ohne Dombesuch. Der Tempel, besser die Tempelanlage ist einem Sektengr\u00fcnder namens Sri &#8230; \u00e4h &#8230; tja &#8230; ist auch egal gewidmet. Inklusive einer 3m hohen goldenen Statue von Sri &#8230; \u00e4h &#8230; tja &#8230;, seinen heiligen Sandalen sowie seinen mindestens ebenso heiligen Fussnaegeln.. <\/p>\n<div class=\"separator\" style=\"clear: both; text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/wpid-Photo-21.10.2012-1211.jpg\" target=\"_blank\" style=\"clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;\" rel=\"lightbox[1092]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/wpid-Photo-21.10.2012-1211.jpg\" id=\"blogsy-1350969215971.4465\" class=\"alignleft\" width=\"305\" height=\"407\" alt=\"\"><\/a><\/div>\n<p>Wir sind, sagen wir mal, nicht die einzigen, die da heute hinwollen. Bevor wir \u00fcberhaupt nur einen Fu\u00df in die Tempelanlage setzen d\u00fcrfen, stehen wir rund 1 Stunde Schlange und m\u00fcssen durch diverse Sicherheitskontrollen. Ganz wichtig f\u00fcr alle, die demn\u00e4chst vielleicht auch hier vorbei schauen wollen: USB Sticks sind in der Tempelanlage verboten! Ein Schild weist extra darauf hin. Verst\u00e4ndlich wie wir finden. Was kann man auch alles furchtbare mit so einem Stick anfangen. Dem Horror sind da keine Grenzen gesetzt.<\/p>\n<p>Im Ernst: wir stellen schnell fest, dass sich der Besuch wirklich lohnt, sogar ohne USB Stick. Wie steht im Reisef\u00fchrer so richtig: &#8222;&#8230; Tempel ist ein faszinierendes Kunstwerk mit wundervollen Schnitzereien, die unter Verwendung alter Techniken hergestellt wurden.&#8220; Eine gro\u00dfe, \u00fcberaus gepflegte Parkanlage rundherum das Bild ab. Was h\u00fcbscheres muss man erst mal bauen. <\/p>\n<p>Zum Abschluss g\u00f6nnen wir uns an ein paar Fressh\u00fctten noch eine kleine Mahlzeit. Chohe Tikka soll es sein. Was das ist? Wissen wir erst auch nicht. Aber das ist der Vorteil an Indien. Man kann fast bedenkenlos irgendetwas bestellen. Ist eh alles vegetarisch und im schlimmsten Fall halt zu scharf. Anders in anderen asiatischen L\u00e4ndern. Da landen gerne auch mal St\u00fccke von Tieren im Essen, die &#8230; ach lassen wir das. Wir werden in n\u00e4chster Zeit hier noch viel probieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: right; font-size: small; clear: both;\" id=\"blogsy_footer\"><a href=\"http:\/\/blogsyapp.com\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blogsyapp.com\/images\/blogsy_footer_icon.png\" alt=\"Mit Blogsy ver\u00f6ffentlicht\" style=\"vertical-align: middle; margin-right: 5px;\" width=\"20\" height=\"20\" \/>Mit Blogsy ver\u00f6ffentlicht<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wirkt so friedlich. Brav hintereinander aufgereiht stehen sie auf die Metro wartend geduldig in einer meterlangen Schlange. Es wirkt, als k\u00f6nnten sich selbst Engl\u00e4nder hier beim Schlangestehen was abgucken. Dann rollt die Metro ein. 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