{"id":1881,"date":"2015-06-13T15:17:22","date_gmt":"2015-06-13T13:17:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/?p=1881"},"modified":"2015-06-13T15:26:50","modified_gmt":"2015-06-13T13:26:50","slug":"sand-sehr-sehr-viel-sand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/blog\/sand-sehr-sehr-viel-sand\/","title":{"rendered":"Sand. Sehr sehr viel Sand!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/luVMgDXPYZRrhlE32.jpg\" rel=\"lightbox[1881]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1880\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/luVMgDXPYZRrhlE32-780x780.jpg\" alt=\"Toter Baum vor roter sandd\u00fcne\" width=\"640\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/luVMgDXPYZRrhlE32-780x780.jpg 780w, https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/luVMgDXPYZRrhlE32-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/luVMgDXPYZRrhlE32-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/luVMgDXPYZRrhlE32.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>&#8222;Knallrot ragen sie \u00fcber 300 Meter hoch in stahlblauen Himmel. Die Nachmittagssonne zeichnet scharfe Kanten auf die D\u00fcnen von Sossusvlei. Ihre Schattenseiten erscheinen pechschwarz.&#8220; So poetisch steht es im Reisef\u00fchrer. Die D\u00fcnen von Sossusvlei. Es sind DIE D\u00fcnen! In der \u00e4ltesten W\u00fcste der Welt! \u00dcber 130 Km ziehem sie sich durch die Landschaft. Ziemlich gro\u00dfartig das alles. Nein, \u00fcberw\u00e4ltigend.<\/p>\n<p>Allerdings liegen D\u00fcnen f\u00fcr gew\u00f6hnlich in W\u00fcsten und bestehen aus Sand. Was sich in Verbindung mit sehr starkem Wind f\u00fcr den Betrachter nicht unbedingt von Vorteil erweist. Gut, einen kleinen Sandsturm auf sich zukommen zu sehen hat auch was. Vorausgesetzt, man kann diesem sandfarbenem, eint\u00f6nigen Wischiwaschi was abgewinnen. Und vorausgesetzt, man mag es, wenn wirklich durch jede winzige Ritze Sand ins Auto dringt und sich malerisch auf dem Amaturenbrett verteilt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem f\u00fchrt diese Unmenge an durch die Luft wirbelndem Sand dazu, dass sandige Pisten noch mehr versanden. Womit ich die Tatsache, dass wir pl\u00f6tzlich und unerwartet mit dem Wagen trotz 4WD einfach mal im Sand stecken geblieben sind, nicht urs\u00e4chlich mit dem Sturm in Verbindung bringen m\u00f6chte. Obwohl, wenn ich es mir so recht \u00fcberlege, vielleicht doch.<\/p>\n<p>Gut, wie sich dann sp\u00e4ter herausstellte, lassen sich Sandpisten mit weniger Reifendruck und vor allem einem einfach mal in der Spur bleiben, locker bew\u00e4ltigen. Aber dann h\u00e4tte ich ja die &#8222;Den Wagen aus dem Sand schaufeln&#8220; Trainingseinheit verpasst. \u00dcbrigends mit einer sehr kleinen Schaufel. Und wie sich noch rausstellen sollte, t\u00e4te mir sehr viel mehr Training sehr gut. Aber dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Kurz gesagt, wir konnten uns am gestrigen Freitag mit den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden nur bedingt anfreunden. Nach Mittag sandete es dann nicht mehr so wild. Eine kleine Wanderung durch die D\u00fcnen zu einem Ort namens Dead Vlei stand an. Wobei sich die Idee, in der Mittagssonne durch eine D\u00fcnenw\u00fcste zu wandern, auch nicht als beste unserer Ideen herausstellte. Dabei ist hier gerade Herbst und die Mittagstemperaturen pendeln um erfrischende 30 Grad.<\/p>\n<p>Aber wie auch immer. Das Dead Vlei ist eine kleine, helle Senke umgeben von 200 bis 300 m hohen, in allen rott\u00f6nen leuchtenden D\u00fcnen. In dieser hellen Senke stehen vielleicht 3 Dutzend schwarze Baumst\u00e4mme. Diese B\u00e4ume haben vor gut 1000 Jahren das Zeitliche gesegnet. Und stehen da wie gesagt immer noch! So trocken ist die Gegend.<\/p>\n<p>Gegen Abend frischt dann der Wind wieder auf. Nicht genug f\u00fcr einen weiteren Sandsturm. Aber genug, um an unserem Camper-Gasherd, der nur von au\u00dfen und nicht von innen zu bedienen ist, die Herdflamme \u00fcberall hin tanzen zu lassen, nur leider nicht in Richtung der \u00fcber ihr liegenden Pfanne. Wir versuchten allerlei Varianten, um den Wind von der Flamme abzuhalten. Ich setzte sogar den Camper um. Doch wie zum Hohn drehte tats\u00e4chlich genau in diesem Moment der Wind.<\/p>\n<p>Unsere verzweifelten Bem\u00fchungen, etwas Fleisch mit Gem\u00fcse in der Pfanne zu erw\u00e4rmen &#8211; von erhitzen will ich hier gar nicht sprechen &#8211; fruchteten nach etwa 1,5 Stunden. P\u00fcnktlich zum Abendessen lie\u00df der Wind dann auch nach.<\/p>\n<p>Gute 12 Stunden sp\u00e4ter lie\u00df dann auch ich nach. Am heutigen Samstag hat sich der Wind gelegt und die Luft ist klar. Wunderbare Vorausetzungen, um die etwa 170 m hohe D\u00fcne namens Dune 45 zu ersteigen. Dune 45 \u00fcbrigen s, weil sie 45 Km vom Eingangstor entfernt liegt. Ausger\u00fcstet mit 1,5 Liter Wasser und totaler Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung machte ich mich immer dem D\u00fcnenkamm entlang auf dem Weg. Ich meine, hey, ich bin in Afrika auf den Kilimandscharo gestiegen. Da sollte doch so eine D\u00fcne&#8230;<\/p>\n<p>Bitte habt Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass ich mein Scheitern hier nicht zu ausf\u00fchrlich schildern m\u00f6chte. Nach dem ersten Drittel war Schluss! Wenigstens hat au\u00dfer meiner Frau niemand dieses traurige Schauspiel mitansehen m\u00fcssen. Denn wir hatten eine der ber\u00fchmtesten D\u00fcnen der Welt f\u00fcr uns exklusiv. Egal, nach dem Urlaub geht es wieder auf die Trimm-Dich-Pfade.<\/p>\n<p>Am morgigen Sonntag g\u00f6nnen wir uns noch einen Ballonflug \u00fcber die D\u00fcnen. Vorausgesetzt, es st\u00fcrmt nicht wieder. Aber die Wettervorhersage ist zuversichtlich. Vor Sonnenaufgang geht es dann wieder raus. Aber das machen wir eh hier fast immer. Und mit etwas Gl\u00fcck wird es dann doch noch so \u00e4hnlich, wie im Reisef\u00fchrer beschrieben: &#8222;Knallrot ragen sie \u00fcber 300 Meter hoch in stahlblauen Himmel. Die Nachmittagssonne zeichnet scharfe Kanten auf die D\u00fcnen von Sossusvlei. Ihre Schattenseiten erscheinen pechschwarz.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Knallrot ragen sie \u00fcber 300 Meter hoch in stahlblauen Himmel. Die Nachmittagssonne zeichnet scharfe Kanten auf die D\u00fcnen von Sossusvlei. Ihre Schattenseiten erscheinen pechschwarz.&#8220; So poetisch steht es im Reisef\u00fchrer. Die D\u00fcnen von Sossusvlei. Es sind DIE D\u00fcnen! In der \u00e4ltesten W\u00fcste der Welt! \u00dcber 130 Km ziehem sie sich durch die Landschaft. Ziemlich gro\u00dfartig &hellip; <\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"readmore-btn\" href=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/blog\/sand-sehr-sehr-viel-sand\/\"><span>Read Article<\/span><span class=\"screen-reader-text\">  Read More<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1880,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","footnotes":""},"categories":[201],"tags":[206,219,210,220],"class_list":["post-1881","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-namibia","tag-schmitzeontour","tag-dune-45","tag-namibia","tag-sossusvlei"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1881"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1884,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1881\/revisions\/1884"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}