{"id":1929,"date":"2015-06-16T16:55:54","date_gmt":"2015-06-16T14:55:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/?p=1929"},"modified":"2015-06-16T18:06:27","modified_gmt":"2015-06-16T16:06:27","slug":"von-lockenwicklern-und-anderen-wilden-tieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/blog\/von-lockenwicklern-und-anderen-wilden-tieren\/","title":{"rendered":"Von Lockenwicklern und anderen wilden Tieren"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gepard-mit-abendessen-.jpg\" rel=\"lightbox[1929]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1931\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gepard-mit-abendessen--600x450.jpg\" alt=\"gepard-mit-abendessen-.jpg\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gepard-mit-abendessen--600x450.jpg 600w, https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gepard-mit-abendessen-.jpg 1024w, https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/gepard-mit-abendessen--768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a>Werte weibliche Leserschaft! Diesen Blogeintrag m\u00f6chte ich mit einem hoffnungsvollen Apell an euch beginnen: Beate und ich schlendern eben durch eine gro\u00dfe und moderne Shoppingmall in einem St\u00e4dtchen namens Rehoboth, etwa 100 Km s\u00fcdlich von Windhoek gelegen. Dabei fiel mir insbesondere eine vielleicht Anfang 20 j\u00e4hrige, h\u00fcbsche Einheimische auf, deren ins Auge fallender Look meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Ihre pechschwarzen, vollen Haare zierten rund ein Dutzend grelloranger Lockenwickler! Bitte, nehmt diesen au\u00dfergw\u00f6hnlichen Style auf und macht ihn in Deutschland zum Sommer-Modetrend. Danke! :-)))<\/p>\n<p>Rehoboth liegt gleich neben dem Lake Oanob, unserem eigentlichen Ziel f\u00fcr die n\u00e4chsten knapp 2 Tage. Die Idee vor dieser Reise war, hier ein wenig auszuspannen. Nach den diversen W\u00fcsten, die wir durchquerten, wollten wir hier mit Blick auf den See die vielen Eindr\u00fccke in Ruhe verarbeiten und vielleicht auch etwas baden.<\/p>\n<p>Ruhe werden wir hier haben. Denn der See riecht offen gesagt dezent brackig. Wahrscheinlich ist deshalb au\u00dfer uns absolut niemand hier. Und wahrscheinlich werden wir auch deshalb nicht baden. Immerhin, die Sonne strahlt warm vom wolkenlosen Himmel. Es weht ein angenehmer Wind und nach all den &#8211; wenn auch atemberaubenden W\u00fcsten &#8211; ist der Blick aufs Wasser eine angenehme Abwechslung. Ok, der Autoreifen da unten im Wasser st\u00f6rt ein wenig. Aber hey, wir haben sooo viele kaputte Autoreifen an den Stra\u00dfen-, nein Pistenr\u00e4ndern gesehen, da kommt es auf diesen einen auch nicht mehr an.<\/p>\n<p>Ebenfalls beliebtes Beiwerk an den Pistenr\u00e4ndern ist der eine oder andere Tierkadaver. Fast h\u00e4tte ich auf der Fahrt hierhin diese Ansammlung bereichert. Ein offensichtlich manisch-depressives und selbstmordgef\u00e4hrdetes Erdm\u00e4nnchen entscheidet sich im letzten Moment um und fl\u00fcchtet erst von der Piste, als ich bereits in die Bremsen steige.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt Erdm\u00e4nnchen: gestern sahen wir die ersten davon auf der Bagatelle Game Ranch ( in der N\u00e4he von Mariental), wo wir die letzten 2 N\u00e4chte auf dem Campingplatz verbrachten. Die Gegend dort wirkt fast wie australisches Outback. Warmer, rostroter Sand, der sich zu kleinen D\u00fcnen aufschichtet und auf dem kniehohes, stohblondes Gras w\u00e4chst. Dazu streifen unz\u00e4hlige Springb\u00f6cke, Kudus und Oryxe \u00fcber das Land. Das Ganze wirkte auf uns \u00fcberaus idyllisch. Auch dann noch, wenn wie letzte Nacht anscheined eine kleine Herde genau an unserem Camper vorbei galoppiert und uns aus dem Schlaf rei\u00dft.<\/p>\n<p>Nicht gerade idyllisch, aber absolut faszinierend war gestern die Begegnung mit anderen Tieren der Farm. Seit Jahren leben dort 3 Geparde in einem gro\u00dfen Gehege. Wir haben diese Tiere schon mal vor Jahren in freier Wildbahn im Ngorogoro-Krater in Tansania erleben d\u00fcrfen. Allerdings aus einer Entfernung von vielleicht 20 Metern und im Auto sitzend. Gestern kamen wir bis auf 1 bis 2 Meter heran. Zu Fu\u00df! Genauer: wir wohnten der allabendllichen F\u00fctterung im Gehege bei und d\u00fcrften, nachdem die Geparden ihre Fleischbrocken erhalten hatten, aus dem Auto steigen und nah an sie heran. Unser Guide erkl\u00e4rte noch kurz, dass wir aufrecht stehen bleiben sollten, nicht hinhocken und auf gar keinen Fall wegrennen.<\/p>\n<p>Was soll ich sagen? Es funktioniert. Beate war, \u00e4hnlich wie bei unserer Begegnung mit den Nash\u00f6rnern, erneut so fasziniert, dass sie keinerlei Angst versp\u00fcrte. Was mich wiederum ein wenig \u00e4ngstigt :-). Wenn sie jetzt auch noch auf den Vorschlag mit den Lockenwicklern eingeht, wird sie mir komplett unheimlich :-).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werte weibliche Leserschaft! Diesen Blogeintrag m\u00f6chte ich mit einem hoffnungsvollen Apell an euch beginnen: Beate und ich schlendern eben durch eine gro\u00dfe und moderne Shoppingmall in einem St\u00e4dtchen namens Rehoboth, etwa 100 Km s\u00fcdlich von Windhoek gelegen. 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