{"id":2642,"date":"2018-09-21T00:05:07","date_gmt":"2018-09-20T22:05:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/?p=2642"},"modified":"2018-09-21T00:40:18","modified_gmt":"2018-09-20T22:40:18","slug":"stromschlaege-im-entspannungs-nirvana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/blog\/stromschlaege-im-entspannungs-nirvana\/","title":{"rendered":"Stromschl\u00e4ge im Entspannungs-Nirvana"},"content":{"rendered":"<p>Vor wenigen Jahren startete der Sozialpsychologe Timothy Wilson von der University of Virginia ein kleines Experiment. Er nahm seinen Probanden die Handys ab. Danach sollten sie einfach nur f\u00fcr 15 Minuten in einem leeren Raum auf einem Stuhl sitzen und nix tun. Ruhe! Keine Pflichten. Kein Stress. Einfach nur ein wenig durch den Tag tr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Gut, Freunde, Bekannte und Verwandte aus der Bausparkasse oder andere Beamte werden jetzt zurecht emp\u00f6rt anmerken: \u201e15 Minuten rumsitzen, nix tun? Und durch den Tag tr\u00e4umen! So what? Das mache ich seit Jahren 5x die Woche 7,5 Stunden t\u00e4glich!\u201c Nun, die Entspannung sei euch geg\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Doch diese Entspannung wird \u00fcbersch\u00e4tzt. Spannung ist besser. Noch besser: Stromspannung. Auf Knopfdruck konnten sich die Versuchsteilnehmer selber Elektroschocks verpassen. Klingt absurd? Tja, zwei Drittel der M\u00e4nner und ein Viertel der Frauen setzten sich freiwillig unter Strom. Nochmal: Sie verabreichen sich Stromschl\u00e4ge! Selber! Freiwillig! (<a href=\"http:\/\/www.sciencemag.org\/news\/2014\/07\/people-would-rather-be-electrically-shocked-left-alone-their-thoughts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.sciencemag.org\/news\/2014\/07\/people-would-rather-be-electrically-shocked-left-alone-their-thoughts<\/a>). Warum? Langeweile. Sie hielten die Ruhe nicht aus. Oder sich selber. Oder beides.<\/p>\n<p><strong>Strom absolute Mangelware<\/strong><\/p>\n<p>Das mit der Entspannung und Ruhe ist uns in den n\u00e4chsten Tagen garantiert. Vielleicht wird uns auch langweilig. Nur falls wir das nicht aushalten sollten, wird das mit dem Stromschlag schwierig. Denn da wo wir heute hinreisen, ist Strom absolute Mangelware.<\/p>\n<p>Gleich fliegen wir um 9:20 Uhr zun\u00e4chst eine gute Stunde innerhalb Sulawesis von Palu Richtung <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/b3PtWDPSo852\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ampana<\/a>. Dort liegt auch ein kleiner Hafen, von dem wir aus (hoffentlich!!!) nach etwa 5 Stunden Bootsfahrt auf den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Togian-Inseln\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Togian Islands<\/a> landen. Eine Kleinigkeit steht dem Ganzen noch im Weg: Das Boot, dass f\u00fcr gew\u00f6hnlich dorthin f\u00e4hrt, ist in Reparatur. Aber, um an dieser Stelle mal die Phrasendreschmaschine kr\u00e4ftig anzuwerfen: es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen. Es war einiges an Emails notwendig, um ein anderes Boot zu organisieren. Mal abwarten, ob das klappt.<\/p>\n<p>Unser Ziel: Eine H\u00fctte mit Veranda \u00fcberm Meer im <a href=\"http:\/\/www.kadidiriparadise.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kadidiri Paradise<\/a>. Die kleine Anlage ist halt nur mit dem Boot zu erreichen und so richtig viel los ist drum herum auch nicht. Also eigentlich gar nix. Keine Pflichten. Kein Stress. Sich hinsetzen. Einfach nur ein wenig durch den Tag tr\u00e4umen. Entspannung. Kein Telefon, (wahrscheinlich) kein Internet. Werden wir die Ruhe aushalten?<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den Versuchsteilnehmern der University of Virginia haben wir ein paar Vorteile: Wir werden nicht auf einem Stuhl in einem leeren Raum hocken, sondern in einer H\u00e4ngematte auf unserer Veranda mit Blick aufs Meer schauckeln.\u00a0Ja, wir haben genau die H\u00fctte auf dem Foto gebucht. Euer Neid ist berechtigt :-)<\/p>\n<p><strong>Tauchkurs steht auf dem Programm<\/strong><\/p>\n<p>Sehr sch\u00f6n, doch das alleine ist auf Dauer wahrscheinlich etwas langweilig. Deswegen wollen auch wir uns hier und da \u201eStromschl\u00e4ge\u201c versetzen. Oder besser: Wir belegen dort einen Tauchkurs und nehmen sicherlich zus\u00e4tzlich den einen oder anderen Tauchgang mit. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich am hauseigenen Riff wohl wirklich prima schnorcheln.<\/p>\n<p>Voraussichtlich am 28. September\u00a0 geht\u2019s dann auf die n\u00e4chste Insel. Mit welchem Boot auch immer. Bis zum 5. Oktober bleiben wir im <a href=\"http:\/\/www.arayadiveresort.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.arayadiveresort.com<\/a>. Auch hier gilt: Keine Pflichten. Kein Stress. Sich hinsetzen. Einfach nur ein wenig durch den Tag tr\u00e4umen. Entspannung. Kein Telefon, (m\u00f6glicherweise) kein Internet. Kein Strom. Und zwischendurch dann doch ein paar \u201eStromschl\u00e4ge\u201c mit Schnorchel- und Tauchg\u00e4ngen. Denn ein totales Entspannung-Nirvana ist auf kurz oder lang ja auch eher so *g\u00e4hn.<\/p>\n<p>Wir werden also im wahrsten Sinne des Worte mal eine kleine Weile abtauchen. Das bedeutet (wahrscheinlich) auch eine tempor\u00e4re Unterbrechung dieses Urlaubsblogs. Ja, das ist nicht sch\u00f6n. Und sollte es euch deshalb in den n\u00e4chsten Tage ein wenig zu langweilig werden &#8230; ihr wisst schon &#8230;\u00a0 Stromschl\u00e4ge und so :-)))<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto: Kadidiri Paradise<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Jahren startete der Sozialpsychologe Timothy Wilson von der University of Virginia ein kleines Experiment. Er nahm seinen Probanden die Handys ab. Danach sollten sie einfach nur f\u00fcr 15 Minuten in einem leeren Raum auf einem Stuhl sitzen und nix tun. Ruhe! Keine Pflichten. Kein Stress. 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