{"id":3709,"date":"2023-06-27T18:50:24","date_gmt":"2023-06-27T16:50:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/?p=3709"},"modified":"2023-07-01T08:37:11","modified_gmt":"2023-07-01T06:37:11","slug":"mc-donalds-am-hintern-in-der-savanne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/blog\/mc-donalds-am-hintern-in-der-savanne\/","title":{"rendered":"McDonalds am Hintern in der Savanne"},"content":{"rendered":"\n<p>Nein, ich fantasiere nicht. Mein Kopf ist sch\u00f6n im Schatten und die Wasserflasche ist auch nicht weit. Die erste Nacht auf der Campsite Khwai Safari Grounds war kurz. Keine Tiere, aber um 6 Uhr aufstehen war angesagt. Wir hatten uns gestern noch kurzfristig eine Pirschfahrt organisiert, da die Profis hier doch eher wissen wo die guten Spots sind \u2013 und ich als Navigator bei der Anfahrt doch einige Schwierigkeiten hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 6 stand er dann auch echt schon da, unser per Paypal irgendwie gebuchter Guide. Es war nicht ganz so kalt wie im Chobe-Nationalpark, trotzdem kommt die Freude um diese Uhrzeit bei mir immer etwas langsamer in Gang.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Guide war sehr gut gelaunt und fragte uns, was wir denn gerne sehen wollen. Vermutlich haben wir geantwortet wie die meisten Touris hier. L\u00f6wen, Giraffen, Hippos. Elefanten trauen wir uns kaum mehr zu sagen, da das hier so irgendwie das \u201eNormale\u201c ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir ruckeln vor Sonnenaufgang los und \u00fcbersehen den unweit von unserer Campsite fr\u00fchst\u00fcckenden Elefanten beinahe. Als die Sonne dann endlich glutrot (sorry die Farbe hei\u00dft so) aufgeht, da begr\u00fc\u00dfen uns auch schon die ersten Impalas die wie immer hochgradig anmutig umherstaksen und irgendwas leckeres auf unserem Weg finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nelson unser Guide erz\u00e4hlt uns, dass Impalas auch das \u201eMcDonalds\u201c der Savanne genannt werden. Weil es fast food f\u00fcr viele Tiere hier ist, und vor allem ausreichend vorhanden ist und gut nachw\u00e4chst. Als sich die kleinen Antilopen abwenden, ruft er \u201eYou see the \u201eM\u201c with the bows?\u201c Ich hoffe ich finde ein Foto mit einem Impala von hinten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/BIRU-WP-20230630T193852GMT0200.jpg\" alt=\"impalas sind das mcdonalds der Savanne\" class=\"wp-image-3718\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wir sehen immer wieder Elefanten und auf einmal zeigt er nach unten auf die Spuren im Sand und sagt \u201eGiraffe\u201c \u2013 jetzt bin auch ich wach, ich brauche im Gegenlicht eine Weile bis ich sie wirklich erkenne, aber dann stehen Sie da. Wie eine Safari-Fototapete im Morgenlicht. Giraffen haben immer was zu knabbern. Und dann denken Sie nach \u2013 vermutlich muss der Snack erstmal die zwei Meter Hals Richtung Magen transportiert werden \u2013 und dann gehen sie wieder ein paar Schritte um den n\u00e4chsten Leckerbissen zu suchen. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"423\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/giraffe-sonnenaufgang.jpg\" alt=\"Giraffe bei Sonnenaufgang\" class=\"wp-image-3717\" srcset=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/giraffe-sonnenaufgang.jpg 423w, https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/giraffe-sonnenaufgang-152x270.jpg 152w\" sizes=\"auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ich k\u00f6nnte ewig zu sehen, aber die \u201eL\u00f6wen\u201c warten. Wie immer gibt es jede Menge Gespr\u00e4che mit entgegenkommenden Safari-Jeep-Fahrern. Sogar ein Funkger\u00e4t ist heute an Bord.<\/p>\n\n\n\n<p>Je heller es wird, desto mehr Autos sehen wir auf den verschlungenen Sandpfaden entlang schlingern. Alle sind Sie auf der Suche, nach dem f\u00fcr heute zust\u00e4ndigen L\u00f6wen. Am Ende sind es zwei M\u00e4nnchen und ein Weibchen die wir alle finden. Sie wirken gelangweilt und wachsam wie immer. Keiner br\u00fcllt oder faucht, sie ertragen die \u00fcberall rumkurvenden Jeeps mit k\u00f6niglicher Gelassenheit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/BIRU-WP-20230627T092555GMT0200.jpg\" alt=\"L\u00f6we vom Dienst\" class=\"wp-image-3713\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Botswanas Naturparks sind neben den zahlreichen Elefanten und Hippos f\u00fcr ihre Artenvielfalt bekannt. Wir sehen heute auch Waterb\u00f6cke zu denen Nelson eine weitere lustige Anekdote kennt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eThey say\u2026&nbsp; als Noah die Arche fertig hatte, waren die Waterb\u00f6cke unter den ersten Tieren die auf der Arche eincheckten. Sie hatten damals Durchfall und mussten schnell auf Toilette. Und die Toilettensitze waren frischgestrichen und noch nicht ganz trocken\u2026<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/BIRU-WP-20230627T075534GMT0200.jpg\" alt=\"waterbok von hinten\" class=\"wp-image-3716\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Au\u00dferdem vermeldet der Buschfunk, dass seltene \u201eWilddogs around\u201c sind. Vermutlich hab ich gestern auf der Fahrt hierher schon einen gesehen \u2013 es aber f\u00fcr eine Hy\u00e4ne gehalten. Sie haben auch diese sch\u00f6nen runden \u00d6hrchen und einer hat auch ein ziemlich getupftes Fell.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.all-about-schmitz.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/BIRU-WP-20230627T103534GMT0200.jpg\" alt=\"african wild dog\" class=\"wp-image-3712\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Und danach ist tats\u00e4chlich Kaffeepause. Dieses Mal waren wir sogar vorbereitet und hatten Kekse und Wasser dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Es klingt langsam bl\u00f6d, aber danach haben wir dann nochmal Hippos und Elefanten gesehen. Die sind hier halt an jeder Ecke, die wohnen hier. Gerade, vermeldet Herr Schmitz, sind wohl auch zwei hinter mir in sicherer Entfernung am anderen Flussufer aufgetaucht. Es ist immer wieder erstaunlich wie leise sich diese Tiere fortbewegen k\u00f6nnen, wenn sie wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos einzelne Elefanten: Da f\u00e4llt mir noch eine Nelson-Story ein:<\/p>\n\n\n\n<p>Elefanten sehen wir nur einzeln oder maximal zu dritt. Meistens sind es die grummeligen m\u00e4nnlichen Varianten. Safari-Nelson erkl\u00e4rt uns, dass sich speziell die \u00e4lteren M\u00e4nnchen nicht mehr so weit mit den Familien fortbewegen, sondern nur dann noch zu den Familienverb\u00e4nden kommen, wenn mal wieder Nachwuchs gebraucht wird. Den Rest der Zeit sparen sie sich den Stress und lutschen lieber am weichen Gras das in und am Fluss w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>So w\u00fcrde ich das mit der Seniorenresidenz auch nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, ich fantasiere nicht. Mein Kopf ist sch\u00f6n im Schatten und die Wasserflasche ist auch nicht weit. Die erste Nacht auf der Campsite Khwai Safari Grounds war kurz. 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